Die Volvo Group bekennt sich zur „Science Based Targets“-Initiative

Die Volvo Group unternimmt den nächsten Schritt auf dem Weg, das Unternehmen auf die Ziele des Pariser Klimaabkommens auszurichten und zukunftssicher zu machen. Das Ziel: Die Volvo Group soll spätestens 2050 ein emissionsfreies Unternehmen sein. Um für Transparenz bezüglich der Fortschritte bei der Erreichung dieses Ziels zu sorgen, bekennt sich das Unternehmen nun zur „Science Based Targets“-Initiative.
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Mehr darüber, wie die Volvo Group mit nachhaltigeren Lösungen den Wandel der Transport- und Infrastrukturbranche vorantreibt, erfahren Sie bei der heutigen Übertragung des Kapitalmarkttags von 14:00 bis 16:30 MEZ.

„Unser Engagement für zukünftige Generationen ist bestens bekannt. Zudem leistet die Volvo Group ihren Beitrag zur Erreichung der Ziele des Übereinkommens von Paris. Der führende Anbieter nachhaltiger Transport- und Infrastrukturlösungen zu sein, ist gut für das Unternehmen und seine Anteilseigner, aber noch besser für die Welt. Aus unserer Transformation ergibt sich die Verantwortung, unsere diesbezüglichen Fortschritte offen und transparent zu kommunizieren. Nun machen wir den nächsten Schritt und bekennen uns zu den Science Based Targets“, so Martin Lundstedt, Präsident und CEO der Volvo Group.

Ehrgeizige Ziele zur Reduzierung der CO2-Emissionen sind nichts Neues für die Volvo Group, die seit 2010 am WWF-Programm „Climate Savers“ teilnimmt. In dieser Zeit ging es vor allem darum, die Bekämpfung des Klimawandels ins Bewusstsein zu rücken und Fakten zu sammeln. Im Rahmen des aktuellen Programms hat sich die Volvo Group zum Ziel gesetzt, Energie zu sparen und Emissionen zu reduzieren, die durch die Produktion, den Warenverkehr und die Erzeugnisse des Unternehmens verursacht werden – über deren gesamte Produktlebensdauer hinweg.

  • Zum Jahresende 2019 hatte die Volvo Group den CO2-Ausstoß je Transportvolumen im eigenen Warenverkehr um 18 % gesenkt (bezogen auf den Referenzwert von 2013).
  • An den Produktionsstandorten wurden seit 2015 Energiesparprojekte mit einem Gesamtvolumen von 170 GWh umgesetzt. Im Verbund mit dem Ausbau des Anteils erneuerbarer Energieträger haben diese Maßnahmen im Zeitraum von 2013 bis 2019 einen Rückgang der CO2-Emissionen der Produktionswerke des Konzerns von mehr als 35 % bewirkt.
  • Dank der verbesserten Kraftstoffeffizienz haben Kunden, die Lösungen der Volvo Group nutzen, den CO2-Ausstoß seit 2015 um insgesamt 34 Millionen Tonnen gesenkt.

Das aktuelle Bekenntnis zur „Science Based Targets“-Initiative ist der nächste Schritt im Hinblick auf die Klimastrategie der Volvo Group, die im kommenden Jahr Ziele und Fahrpläne formulieren wird, aus denen hervorgeht, wie das Unternehmen bis spätestens 2050 emissionsfrei gemacht werden soll.

Zur Verbesserung der Offenlegung klimarelevanter Chancen und Risiken unterstützt die Volvo Group die TCFD (Task Force on Climate-Related Financial Disclosures), deren Empfehlungen sie auch weiterhin umsetzen wird.

FAKTEN

Die SBTi-Initiative (Science Based Targets) hilft Unternehmen, wissenschaftlich fundierte Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen zu formulieren und Betriebe so umzubauen, dass sie zur kohlenstofffreien Wirtschaft der Zukunft passen. Von Unternehmen festgelegte Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen gelten dann als „wissenschaftlich fundiert“, wenn sie den neuesten klimawissenschaftlichen Erkenntnissen im Hinblick darauf entsprechen, was zur Erreichung der Ziele des Pariser Übereinkommens erforderlich ist, damit die globale Erwärmung auf deutlich weniger als 2 °C begrenzt wird und die Bemühungen um eine Begrenzung auf 1,5 °C weitergehen. SBTi ist ein Gemeinschaftsprojekt von CDP, UNGC (United Nations Global Compact), WRI (World Resources Institute), und WWF (World Wide Fund for Nature) und zählt zu den Verpflichtungen der We Mean Business Coalition.

Climate Savers ist das Leadership-Programm des WWF und dient dem Ziel, die Führungsrolle von Unternehmen in Bezug auf Klimaschutzlösungen anzuerkennen. So sollen Geschäftsmodelle mit neutraler oder sogar positiver CO2-Bilanz entwickelt und der Nachweis erbracht werden, dass die Reduzierung von Treibhausgasemissionen sehr wohl mit wirtschaftlichem Wachstum einhergehen kann. Die Volvo Group nimmt seit 2010 an dem Programm teil und war seinerzeit der erste Fahrzeughersteller, der sich dem Programm anschloss.

Die TCFD (Task Force on Climate-Related Disclosures) wurde 2015 vom FSB (Financial Stability Board) ins Leben gerufen. Die TCFD erarbeitet Empfehlungen zu einer freiwilligen Klimaberichterstattung, die sich durch Konsistenz, Vergleichbarkeit, Verlässlichkeit, Verständlichkeit und Effizienz auszeichnet, und liefert Kapitalgebern, Versicherern und Investoren nützliche Informationen für die Entscheidungsfindung.

 

5. November 2020

Medienvertreter mit weiterem Informationsbedarf wenden sich bitte an
Claes Eliasson, Volvo Group Media Relations, +46 76 553 72 29

 

Weitere Informationen finden Sie unter volvogroup.com/sustainability
Die Volvo Group sichert den Wohlstand mit Transport- und Infrastrukturlösungen und bietet Lkw, Busse, Baumaschinen, Antriebe für Industrie und Seefahrt sowie Finanzierungen und Dienstleistungen an, die unseren Kunden zu größerer Mobilität und mehr Produktivität verhelfen. Die Volvo Group wurde 1927 gegründet und hat sich der Gestaltung nachhaltiger Transport- und Infrastrukturlösungen verschrieben. Die Volvo Group hat ihren Hauptsitz im schwedischen Göteborg, beschäftigt fast 100.000 Mitarbeiter und bedient Kunden in mehr als 190 Märkten. 2019 belief sich der Nettoumsatz auf etwa 432 Milliarden SEK (40,5 Milliarden EUR). Volvo Aktien sind an der Stockholmer NASDAQ-Börse notiert.

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